Archivierte Seiten und Beiträge

Auf einem iPad stehen die Buchstaben V U C A. Die Abkürzung steht für volatility, uncertainty, complexity und ambigouity. Daneben steht eine Tasse Kaffee. Darüber liegt ein Notizbuch, auf dem eine Brille liegt.

Befunde zu Organisation, Führung und ihrer Beratung im Wandel

Georg Martensen erörtert in seinen »Befunden« grundlegende Entwicklungen zu aktuellen Führungsrealitäten und nimmt den stattfindenden Wandel aus vier Perspektiven unter die Lupe, indem er die Mechanik, die Dynamik, die Ideologie und die Tragik des Wandels beschreibt – nicht ohne einen existenziellen wie Hoffnung machenden Ausblick auf das Thema zu bieten. … »

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Existential Leadership zum Erfolg © Haufe

Führung existenziell verstehen Dekonstruierende und rekonstruierende Überlegungen zu ›Existential Leadership‹

Ein Kommentar von Dr. Georg Martensen; Logotherapeut, existenzieller Coach, Supervisor; Braunschweig im Dezember 2021. [wiederhergestellt] Vorbemerkung: Mein Kollege René Märtin (Osnabrück) und ich haben es uns zur Aufgabe gemacht, zur Verbreitung existenziellen Denkens und Verstehens beizutragen, und zwar insbesondere im Anwendungsfeld von Organisationsentwicklung und Führung. Bezugspunkte unserer Arbeit sind die Logotherapie und Existenzanalyse sowie die … »

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Nathan Dumlao © unsplash

Multiple Diversität – Existenzielle Herausforderungen für TOP‐Teams

Diversität in Vorständen und Aufsichtsräten? In der aktuellen Debatte wird die zunehmende Heterogenität der Mitglieder von Spitzengremien (Top‐​​​Management‐​​​Teams, Aufsichtsräten, Supervisory Boards, Boards of Directors) aus ganz unterschiedlichen Gründen als erstrebenswert angesehen. Hauptsächlich bezieht sich die öffentlich geführte Diskussion um Diversität in den Spitzengremien auf die Dimension Geschlecht. Herkunft wird weniger oft thematisiert, und Alter, Behinderung, … »

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»In der Gegenwart ist der günstige Augenblick immer Gelegenheit zu etwas. Denn jeder Augenblick begegnet uns als Anfrage, was wir daraus machen wollen, wofür wir uns einsetzen sollen und was unseren Möglichkeiten angemessen ist. So kommt es jetzt drauf an, zu leben mit ganzem Herzen, mit Interesse und Anteilnahme mitten im Alltag der Welt. Jetzt kommt es darauf an, ganz da zu sein, ganz bei sich zu sein, ganz beim anderen zu sein, ganz bei dem, was wir tun. Nur gegenwärtig können wir unser Leben auf Zukünftiges hin gestalten. Nur heute können wir handeln.« Helmut Dorra

Den Menschen verstehen. Existenzielle Perspektiven für Theorie und Praxis

Georg Martensen und René Märtin geben im Psychosozial‐​​Verlag eine Sammlung von Beiträgen unterschiedlicher existenzieller Perspektiven in Form einer Festschrift heraus. … »

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Photo by Wokandapix @ pixabay.com

Arbeit und Sein – Von Sinndruck, Purpose und hybrider Arbeit

In seinem Beitrag beschäftigt sich Hans Rusinek mit dem steigenden Sinnbedürfnis im Beruf und resultierender Unter‐ und Überidentifikation. Dafür versucht er zunächst gesellschaftshistorisch den sich erhöhenden Sinndruck in Bezug auf die Arbeitsstelle nachzuverfolgen, um dann zwei mögliche Lösungen zu prüfen: Eine Hinwendung in Form von Purpose als gezielter Orchestrierung von beruflichem Sinn und eine Abkehr von der Sinnfrage im Hinblick auf eine fluidere und hybridere Zukunft der Arbeit. … »

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Mit zunehmender Verantwortung droht Einsamkeit © Evgeni Tcherkasski (pixabay)

Führung und Einsamkeit

Mit zunehmender Führungsverantwortung droht: Einsamkeit. Der Mensch ist nicht nur ein soziales Wesen, wie es bei dem Thema Einsamkeit naheliegen mag. Er ist ein in vierfacher Weise auf Beziehung angewiesenes Wesen: Beziehung zur Umwelt, zur Mitwelt, zur Eigenwelt und zur Überwelt. Einsamkeit bedroht diesen »Vierklang des Daseins« in existenzieller Weise: Am Ende bleibt der Mensch … »

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Covid – Existenzielle Herausforderungen für Unternehmensführer © Shutterstock

Existenzialismus in der Zeit von Covid – Herausforderungen für ›Business‐​​Leaders‹ jetzt!

Monica Hanaway (UK), renommierte Autorin zahlreicher Publikationen zu existenziellen Themen; Psychotherapeutin, Coach, Supervisorin und erfahrene Managerin und verehrte Kollegin, fordert in ihrem brandaktuellen Gastbeitrag ›Business‐​​Leaders‹ dazu auf, »existenziellen Themen« und den sich auftuenden Fragen des Menschseins innerhalb der »existenziellen Dimensionen« von Organisationen besondere Aufmerksamkeit zu schenken und diese als Leitfaden für die Vorbereitungen für die Wieder‐​​Öffnung von Unternehmen zu nutzen, bevor sie einfach zur Routine zurückkehren. – Sie beschreibt eindrücklich unter Bezugnahme auf die Existenziellen Themen, auf welche Weise die Auswirkungen der Covid‐​​Pandemie geradezu zwiefältige Erfahrungen bei den Menschen ausgelöst haben werden. Dieses Phänomen sollte zwingend ins Bewusstsein der Führungskräfte eindringen.
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Eine Person geht über einen Platz, über ihr schwebt eine Uhr, umgeben von Wolken.

Der totale Zugriff der Organisation auf den Menschen

Der totalitäre Zugriff der Marktgesellschaft auf den ganzen Menschen hinterlässt seine Spuren. Bei gleichzeitiger umfassender Entgrenzung, Hyperinklusion und Selbstoptimierung schwinden Halt und Orientierung in Raum und Zeit. An die Stelle der eigenen Sinnsuche und ‑stiftung treten Purpose, Wellbeing und Spiritualisierung gerade auch von Arbeit. Das Ausgreifen auf den ganzen Menschen, auf seine räumliche und zeitliche Verfügbarkeit, bringt diesen in ein individuelles Drama und in existenzielle Not. Um unser Leben aber als erfüllt ansehen zu können, ist es wichtig, ein Leben zu leben, das wir selbst geschaffen haben. Und nicht ein Leben, dass sich der Marktgesellschaft unterwirft. … »

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Remote Control – Bemerkungen zu Organisation und Führung in der Covid‐19‐Krise

Viele Organisationen hängen – ohne das zu reflektieren – in einem räumlich definierten Organisationsmodell des tayloristischen Shopfloor‐​​Managments fest. Führung auf Distanz wird daher von den Beteiligten als Zumutung erlebt. Bei manchen keimt gar nostalgische Hinwendung zu paternalistischer Führung auf. Die Covid‐​​19‐​Pandemie erzwingt aktuell eine vollkommen andere Praxis und so auch ein Umdenken von Führung und Zusammenarbeit. An die Stelle von ›Command and Control‹ tritt plötzlich Verbundenheit. Und die ist wesentlich nicht an räumliche Nähe gebunden, sondern vielmehr an Vertrauen in eine gemeinsame Zukunft. … »

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Don Quijote und Sancho Pansa. Bronzefiguren am Denkmal für Cervantes (Hintergrund) in Madrid. © pixabay

Don Quijote und Sancho Pansa: Miguel de Cervantes zeigt uns Wesentliches über’s Menschsein und Leadership‐Tugenden

Was bewegt uns, in unserem Blog auf die Signatur von Don Quijote und Sancho Pansa zurückzugreifen? Was macht die Faszination dieses seltsamen Gespanns aus, das seit dem Erscheinen von Der sinnreiche Junker Don Quijote von der Mancha bis heute die Menschen in ihren Bann zieht? Und was hat Quijote mit dem Thema Führung zu tun? René Märtin und Georg Martensen geben in einem redaktionellen Beitrag darauf Antwort. … »

Ein Kommentar
Eine Ärztin steht mit Schutzausrüstung und einem Klemmbrett vor einem Zelt, auf dem "Patient Triage" steht.

Von Hamsterkäufen bis zur Triage: der schwierige Umgang mit Schuld

Die Coronoa‐​​Krise fordert uns existenziell heraus. Wie antworten wir aber auf die vielen Fragen, die sich stellen? René Märtin beschäftigt sich mit dem Thema »Von Hamsterkäufen bis zur Triage: der schwierige Umgang mit Schuld«. Insbesondere geht es um die von Viktor Frankl aufgeworfene Thematik der sog. tragischen Trias von Leid, Schuld und Tod in Zeiten der gegenwärtigen Krise. … »

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Existenzielle Führung

Unter dem Stichwort »Existenzielle Führung« greifen wir in unserer Arbeit auf wesentliche Grundlagen existenziellen Denkens zurück, vor allem auf die Daseinsanalyse und die Existenzanalyse. Die praktische Anwendung hat sich seit über einem halben Jahrhundert bereits in Psychotherapie, Beratung, Pädagogik, Seelsorge, Sozialer Arbeit, Coaching und Management und in anderen Arbeitsfeldern bewährt. Die hier beschriebenen Dimensionen und … »

Existenzielle Dimensionen

Ludwig Binswanger (18811966) beschreibt drei Dimensionen, auf die sich menschliches Dasein bezieht: Umwelt, Mitwelt und Eigenwelt. Emmy van Deurzen (* 1951) ergänzt diese um die vierte Dimension Überwelt, weil hier sich die transzendente Seite des Daseins zeigt. So haben wir mit den Existenziellen Dimensionen ein wichtiges Modell, um den Menschen in seinem Dasein besser verstehen … »

Existenzielle Themen

Die vier Grundmotivationen wurden von Alfried Längle (* 1951) 1993 für die Existenzanalyse eingeführt. Sie können auch als Grundbedingungen oder Grundthemen der Existenz bezeichnet werden und beinhalten die existenziellen Anfragen an den Menschen und sein Leben. Der Begriff bezeichnet die »tiefste Motivationsstruktur der Person in ihrem wesensmäßigen Streben nach Existenz«. Das Konzept der vier Grundmotivationen … »

Existenzielles Führungsmodell

Die Führungsaufgabe steht im Spannungsfeld zwischen den gegebenen Bedingungen und Notwendigkeiten und (freiwilliger) Kooperation. Einige der Fragen, mit denen sich jede Person auseinander setzen muss, die Verantwortung innehat: Welche Aufgaben hat wirksame Führung eigentlich? Was muss angesichts der besonderen Führungssituation vor allem in werteorientierten Organisationen beachtet werden? Was kann und muss Führung leisten, damit die … »

Der zentrale Arbeitsfokus von Führung

Angesichts der vier Dimensionen existenzieller Führung und der damit verbundenen Kulturfaktoren und Führungsaufgaben wird deutlich, dass Führung immer mit einer besonderen Verantwortung verbunden ist. Deshalb steht für jede Person, die führt, immer erst das eigene Selbstverständnis im Fokus: »Nur wer sich selbst führt, kann führen«. Im Organisationsalltag begegnen uns vielfältige Führungstypen und ‑stile, die alle … »