Führung und Einsamkeit

Mit zunehmender Führungsverantwortung droht: Einsamkeit. Der Mensch ist nicht nur ein soziales Wesen, wie es bei dem Thema Einsamkeit naheliegen mag. Er ist ein in vierfacher Weise auf Beziehung angewiesenes Wesen: Beziehung zur Umwelt (die physische Dimension), zur Mitwelt (die soziale Dimension), zur Eigenwelt (die psychologische/​personale Dimension) und zur Überwelt (die spirituelle/​transzendente Dimension). Einsamkeit bedroht diesen »Vierklang des Daseins« in existenzieller Weise: Am Ende bleibt der Mensch in allen entscheidenden Fragen allein. Er droht, sich, anderen und der Welt verloren zu gehen. Lesen »

Der totale Zugriff der Organisation auf den Menschen

Der totalitäre Zugriff der Marktgesellschaft auf den ganzen Menschen hinterlässt seine Spuren. Bei gleichzeitiger umfassender Entgrenzung, Hyperinklusion und Selbstoptimierung schwinden Halt und Orientierung in Raum und Zeit. An die Stelle der eigenen Sinnsuche und ‑stiftung treten Purpose, Wellbeing und Spiritualisierung gerade auch von Arbeit. Das Ausgreifen auf den ganzen Menschen, auf seine räumliche und zeitliche Verfügbarkeit, bringt diesen in ein individuelles Drama und in existenzielle Not. Um unser Leben aber als erfüllt ansehen zu können, ist es wichtig, ein Leben zu leben, das wir selbst geschaffen haben. Und nicht ein Leben, dass sich der Marktgesellschaft unterwirft. Lesen »

Don Quijote und Sancho Pansa: Miguel de Cervantes zeigt uns Wesentliches über’s Menschsein und Leadership‐Tugenden

Was bewegt uns, in unserem Blog auf die Signatur von Don Quijote und Sancho Pansa zurückzugreifen? Was macht die Faszination dieses seltsamen Gespanns aus, das seit dem Erscheinen von Der sinnreiche Junker Don Quijote von der Mancha bis heute die Menschen in ihren Bann zieht? Und was hat Quijote mit dem Thema Führung zu tun? René Märtin und Georg Martensen geben in einem redaktionellen Beitrag darauf Antwort. Lesen »